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Porreres: idealer Mix aus Kultur und Natur

Inmitten sanfter Hügel, umgeben von Mandel- , Aprikosen- und Orangehainen, liegt Porreres. Sonne, Ruhe, Leben lautet hier die Devise. Fernab der Hauptverkehrsachsen, ist das Städtchen mit seinen 5400 Einwohnern dennoch über zahlreiche kleinere Straßen gut angebunden. Es Trenc - den schönsten Strand der Insel oder die Hauptstadt Palma erreicht man mit dem Auto in 20 Minuten. Das Zentrum wird vom mächtigen Kirchengebäude der Nostra Senyora de Consolació bestimmt. Schräg gegenüber liegt die hübsche Placa de la Vila mit dem Rathaus. Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein. Jeden Dienstag findet auf diesem Platz ein bunter Wochenmarkt statt. Ein Wegweiser führt durch die verwinkelten Gassen zum “Museu i Fons Artistic” in dem Gemälde und Keramiken von Künstlern ausgestellt sind, die aus Mallorca stammen oder auf der Insel gelebt haben. Inselweit berühmt und beliebt sind die getrockneten Aprikosen (Orejones) aus Porreres. Die Ebene des Pla de Mallorca ist ideal für den Anbau dieser fleischigen Frucht mit den angenehmen Geschmacksnoten. Die frühesten Sorten reifen schon Ende Mai und einen Monat später steht das Dorf ganz im Zeichen der Aprikose. Dann werden in einem Wettbewerb die wohlschmeckendste Aprikosenmarmelade und das attraktivste Aprikoseneis prämiiert. Eine geradezu ideale Mixtur aus Natur und Kultur wird dem Besucher der Bodega des Winzers Jaume Mesquida präsentiert. Er produzierte als erster Mallorquiner neben sehr gutem Wein auch Sekt nach katalanischer Tradition – den Cava. Seine Weine gedeihen in südwestlich gelegenen Lagen auf Ton-, Lehm- und Kalkböden. Zum Einsatz kommen Rebsorten aus denen die sortenreinen Chardonnay-, Merlot-, Cabernet- und Prensal Blanc-Weine in höchster Qualität und nach ökologischen Gesichtspunkten kreirt werden. Jeder Raum ist liebevoll in Szene gesetzt ist und die farbenfrohen Etiketten auf den Weinflaschen machen schon beim Draufschauen neugierig auf den Inhalt.

Ärzte, Apotheken, Banken, Post, drei Supermärkte und viele kleine „Tante-Emma“-Läden garantieren eine gute Versorgungsinfrastruktur. Schließlich gelten die „Porrerencs“ als freundliche und aufgeschlossene Mallorquiner, die eine gute Nachbarschaft pflegen und „Neubürger“ gerne an ihren vielfältigen Traditionen teil haben lassen.