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13.6.2011 von HB.
Die Vereinigung der Hotelbetreiber auf den Balearen will 2012 die Preise um rund 5 Prozent anheben. Die Forderung der großen Reiseveranstalter nach Preissenkungen lehnte sie ab. Nach Ansicht der Hoteliers sind die Preiserhöhungen nötig, weil die Ferienanlagen modernisiert und die Dienstleistungsqualität verbessert wird. Davon würden dann auch die Urlaubsgäste profitieren. Trotz leicht erhöhter Kosten will man so die Touristen zu Stammgästen machen. Die Balearen gehören in diesem Jahr zweifellos zu den Gewinnern der politischen Unruhen in Nordafrika. So hat sich der Anteil deutscher Urlauber in dieser Saison um knapp ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr erhöht und aus Russland kommen derzeit rund 60 Prozent mehr Gäste als 2010(HB).
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19.5.2011 von HB.
Knapp 7.000 Deutsche wollen bei den Regional- und Kommunalwahlen am Sonntag ihre Stimme abgeben. Das entspricht fast einem Drittel aller Nicht-Spanier, die auf den Insel an die Wahlurnen gehen. Sie dürfen dabei allerdings nur für die Lokalvertretungen abstimmen, die Zusammensetzung des Regionalparlaments können sie nicht beeinflussen. Laut einer Studie des Politikwissenschaftlers Michael Janoschka von der Autonomen Universität Madrid, entscheiden sich die meisten Deutschen auf den Balearen eher für die konservative Volkspartei PP. Die Deutschen stellen mit 36.000 Menschen die größte ausländische Bevölkerungsgruppe in der Region dar.
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19.5.2011 von HB.
Der Vorsitzende der Robert Graves-Stiftung und Inselratsministerin Maria Lluïsa Dubon haben gestern eine Vereinbarung unterzeichnet, die verschiedene Maßnahmen zur Erhaltung des Anwesens umfasst und darauf abzielt, das Vermächtnis zum Weltkulturerbe erklären zu lassen. Anschließend soll sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Finca Ca n´Alluny befindet sich zwischen Deiá und Soller im Tramuntana-Gebirge und hat eine Größe von rund 7000 Quadratmetern.
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19.5.2011 von HB.
Das erklärte jetzt Xavier Pastor, Exekutivdirektor der Meeresschutzorganisation Oceana. Grund für die Ausweitungspläne sind Vorkommen von seltenen Korallenformationen und ganzen Algenwäldern in größerer Tiefe. Beim geschützten Gebiet handelt es sich um eine Fläche von 8.703 Hektar vor der Südküste Mallorcas. Die Erweiterung würde Cabrera zum zweitgrößten Nationalpark im gesamten Mittelmeer machen. Die Entscheidung darüber will Oceana am 10. Juni bekannt geben.
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10.5.2011 von HB.
Nachdem Spanien bei der UNESCO beantragt hat, den Gebirgszug Tramuntana zur schützenswerten Kulturlandschaft erklären zu lassen, nahm die internationale Organisation die Bewerbung an. Somit ist die Tramuntana neben 42 weiteren Orten auf der ganzen Welt im Rennen um den Sonderstatus. Wie die UNESCO mitteilte, entscheidet das zuständige Komitee zwischen dem 19. und 29. Juni über die Statuszuteilungen. Die entsprechende Tagung findet in Paris statt.
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10.5.2011 von HB.
In diesem Jahr steht der 15. Mai unter dem Motto „Museen, unser Gedächtnis”. Das Museum Es Baluard und die Fundación Jakober beteiligen sich an den Aktionen. Am Samstag findet zum Tag der offenen Tür im Museum für Zeitgenössische Kunst in Palma ein Familienworkshop mit Tanzvorführungen statt. Auch am 18. Mai ist der Eintritt kostenlos. Die Stiftung Jakober lädt am Sonntag in ihre zwei Ausstellungsräume. In der Sammlung Nins werden Portraits von kleinen Prinzen und Prinzessinnen gezeigt. Hauptattraktion im Saal Sokrates ist das Fossil eines Wollnashorns. Das gesamte Museum Sa Bassa Blanca sowie der angeschlossene Rosengarten können an diesem Tag kostenlos besichtigt werden.
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3.5.2011 von HB.
Die Polizei auf Mallorca hat jetzt eine Frau festgenommen, die als Anführerin dieser Bande gilt. Allein am Mittwoch (27.4.) haben die Diebe ausländischen Urlaubern im Abflugbereich ein Laptop, Unterlagen, Schmuck sowie weitere Wertgegenständie im Wert von 3.100 Euro gestohlen.
Die Frau wurde festgenommen, als sie mit einem Mietwagen in Palma unterwegs war. Wie sich herausstellte, hatte sie das Auto mit einem gefälschten Ausweis geliehen.
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3.5.2011 von HB.
Den gesamten Monat Mai können Tapasfreunde die Kreationen der Gastronomen in Palma probieren und auf einer Online-Plattform bewerten. An der Kampagne nehmen rund 30 Bars und Restaurants in Palmas Altstadt teil und stellen sich damit dem Voting der Gäste. Anmelden kann sich jeder Interessierte unter www.tapeoenpalma.com. Achtung: Spanischkenntnisse erforderlich. Auf der Website gibt es alle Informationen zu den insgesamt sieben Routen und den Restaurants.
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8.4.2011 von HB.
Palma hat derzeit 37 Wifi-Zonen, die von mehr als 180.000 Personen genutzt werden. Gesurft werden kann jetzt auch rund um die Plaza España, im Schwimmbad Son Hugo oder in der Buslinie 19 Richtung Universität. Auch in den übrigen Bussen soll bis in einigen Monaten kabelloses Internet zur Verfügung stehen.
Nachdem Palmas Stadtrat mit einer Unterschriftensammlung unter Druck gesetzt wurde, hat der ökologische Wochenmarkt jetzt eine dauerhafte Genehmigung erhalten. Der Markt war gefährdet, weil die Händler in den städtischen Markthallen darin eine unerwünschte Konkurrenz sahen. Nun findet der ökologische Wochenmarkt jeden Samstag Vormittag auf der Plaza de los Patines statt(HB).
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30.3.2011 von HB.
Das traditionelle Schmalzgebäck wird von immer mehr Touristen und Einheimischen geliebt. Allein im zweiten Halbjahr 2010 produzierten Großhersteller über 100 Tonnen dieses Gebäcks. 20 weitere Tonnen stellten kleinere Bäckereien her.
Über die Herkunft gehen die Meinungen auseinander. Einige bestehen auf eine arabische Bäcker, andere verweisen auf mallorquinischen Juden. Wie auch immer: Eine Ensaimada de Mallorca besteht aus einem gezuckerten, fermentierten und im Ofen gebackenen Teig sowie aus Stärkemehl, Wasser, Zucker, Eiern, Sauerteig und Schweineschmalz. Die ersten schriftlichen Hinweise auf die Ensaimada stammen aus dem 17. Jahrhundert. Bereits im 18. Jahrhundert wurde sie zunehmend auch in der mittleren und oberen Gesellschaftsschicht geschätzt. Während des 19. Jahrhunderts war sie auch außerhalb Mallorcas bekannt. Sie wurde in zahlreichen Rezeptsammlungen, Berichten über Gebäckwaren oder in Reisebeschreibungen erwähnt. Auch in den Abhandlungen des österreichischen Erzherzogs Ludwig Salvator von Habsburg wurde die Ensaimada mehrfach beschrieben.
Auf Mallorca ist das Konditorhandwerk eine der ältesten Zünfte. Es reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Über 50 Prozent der heute existierenden Bäckereibetriebe sind mehr als 150 Jahre alt und werden häufig bereits in der fünften Generation als Familienbetriebe weitergeführt.
Die Ensaimada de Mallorca wurde 1996 als Ursprungsprodukt registriert und die Regierung der Balearen genehmigte im April 2003 das derzeit gültige Reglement, wonach die Ensaimada als geschütztes Produkt mit Ursprungsvermerk eingetragen ist.
Es gibt zwei Arten von Ensaimadas - die gefüllten und die ungefüllten:
In den Bäckereien Mallorca’s findet man außerdem zahlreiche gesalzene Produkte, die mit Fleisch, Gemüse oder Fisch gefüllt oder überbacken sind. Dazu gehören Panades, Coques, Cocorrois, Espinagades de Col o d’Anguila. Einfach mal probieren.
Wer eher süße Gebäcke bevorzugt, sollte einmal das Pa de Figa (Feigenbrot, das in Feigenblätter serviert wird), den Gató aus Mandeln, die mallorquinischen Krapfen (alleine oder gefüllt), oder Tortells, die mit Kürbiss und Cabell d’Àngel hergestellt werden, kaufen(HB).
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