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10.1.2011 von HB.
Üblicherweise fällt im Januar auf Mallorca viel Regen und die Temperaturen können nachts schon mal gegen Null Grad herunterrauschen. Der diesjährige Winter ist jedoch ziemlich mild. Es regnet kaum und an den meisten Tagen scheint die Sonne. Schon blühen vereinzelt die ersten Mandelbäume. Ideales Wetter also für die traditionell heißen Fiestas mit zahlreichen und prächtigen Feuerwerken, irren Trommelkunststücken und den Auftritten von großen und kleinen Teufeln, die garantiert Gänsehaut erzeugen.
Seit einigen Jahren schon löst das landwirtschaftlich geprägte Dorf Sa Pobla am 16. Januar eine magnetische Kraft aus. Allein im letzten Jahr zog es beinahe hunderttausend Neugierige an. Warum? An diesem Abend ist hier im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Alle wollen die „Nit de bruixa” (Hexennacht) erleben. Sie wird zu Ehren des Heiligen Antonius abgehalten. Während mit Beginn der Dunkelheit in so gut wie jeder schmalen Gasse ein Lagerfeuer (foguerons) entzündet wird, findet in der Dorfkirche ein Gottesdienst statt. Danach marschieren sie auf – die teuflischen „Caparrots” (Schwellköpfe) aus Pappmaschee. Begleitet von einer aus dem Dunkeln agierenden Trommelgruppe ziehen sie durch die schmalen Gassen und zünden dabei immer wieder überraschend einen Böller. Angeblich geht es darum, das Böse und die Versuchung zu bekämpfen. Den Abschluß bildet ein gigantisches Musik-Feuerwerk. Dann wird bis zum Morgengrauen getanzt, gespeist und getrunken.
Wer alle Geheimnisse zu diesem Fest genauer erkunden will, stattet dem „Museo de Sant Antoni i el Dimoni”, einen Besuch ab. Es ist im ehemaligen Bahnhofsgebäude untergebracht(HB).
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3.1.2011 von HB.
Der Inselrat auf Mallorca will in diesem Jahr insgesamt 416 Millionen Euro in die Verbesserung der Infrastruktur investieren. Rund 80 Prozent davon sind für den Ausbau eines zweiten Rings in Palma vorgesehen. Er soll die Ringautobahn, die Vía Cintura, entlasten. Verbessert werden zudem die Abfahrten von der Ringautobahn nach Manacor und Sóller, weil sich dort regelmäßig Staus bilden.
Von insgesamt 96 Projekten werden 32 nach Angaben des Inselrats bereits ausgeführt. Dazu gehört auch das Großbauprojekt Kongresspalast. Er soll in diesem Jahr fertig gestellt werden(HB).
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2.1.2011 von HB.
Bis Mitte Januar werden die Außenanlagen und das Besucherzentrum des Kloster Lluc neu gestaltet. Für 2,5 Millionen Euro werden unter anderem Gehwege neu gepflastert sowie Bänke und Laternen aufgestellt. Das Kloster Lluc wird jährlich von etwa zwei Millionen Menschen besucht und gehört damit zu den beliebtesten Ausflugszielen auf Mallorca. Das Kloster (Monestir de Lluc) liegt im Tramuntana-Gebirge und bietet auch für Wanderer und Fahrradfahrer attraktive Erlebniswelten. Der Eintritt in das Kloster ist kostenlos. Für das Museum von Lluc, das sich in einem Flügel des Hauptgebäudes befindet, wird ein Eintrittspreis erhoben.
Das Kloster wurde um 1250 erbaut und im Laufe der Jahrhunderte zerstört, umgebaut und vergrößert. Lange war es vor allem nur ein Ort der religiösen Andacht. Das wichtigste Gebäude ist die zentrale Klosterkirche mit der berühmten Madonnenstatue “La Moreneta”. Sehenswert sind auch der Klostergarten und der Innenhof. Prächtige Ausblicke eröffnen sich vom Hügel hinter dem Kloster (10 Minuten Gehzeit). Das Museum, in dem archäologische Funde aus Mallorca, Bilder, Textilien, Keramiken, Möbel und Handarbeiten betrachtet werden können, ist auch etwas für Kunstliebhaber.
Am Kloster Lluc befindet sich das Informationsbüro für das Gebirge Tramuntana, dem besten Wandergebiet auf Mallorca. Die Mitarbeiter sind hilfsbereit und sprechen Englisch(HB).
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